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Rheinland-Meisterschaften in Neuwied/Trier

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Thorben Schröders und Sophie-Anna Leyk top

 

Innerhalb einer Woche fanden in Trier (U20/U16) und in Neuwied (U18/M/F) die Rheinland-Einzelmeisterschaften aller Jugend- und Erwachsenenklassen statt.

 

Erfolgreichster Athlet war Thorben Schröders. Den Titel sicherte er sich mit seiner Paradedisziplin Kugel (12,98 m) und dem Diskus (39,22 m). Die Vizemeisterschaft blieb ihm über die 80 m Hürden (12,56 s) und mit dem Speer (33,98 m). Vielseitig unterwegs war Emily Hoodless in der W14. Über die 100 m blieb ihr mit 14,05 s zwar nur das Vorlaufaus, dafür konnte sie sich im Vergleich zu den Bezirksmeisterschaften deutlich über die Hürden steigern. Für 14,75 s wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Komplettiert wurde ihr Tag durch 4,46 m im Weitsprung (9. Platz) und 6,96 m mit der Kugel (8. Platz). Paul Thomas (M15) sammelte drei vierte Plätze. Während im 100 m-Vorlauf die Uhr bei 12,29 s stehen blieb, steigerte er sich im Finale auf 12,17 s. Im Weitsprung standen am Ende 5,25 m zu Buche. Zudem war er Teil der U20-Staffel. Zusammen mit Severin Frickel, Felix Bender und Jeffrey Bonk landete er auch dort in 45,50 s auf dem vierten Platz.

 

Sprinter Jeffrey war sowohl in Trier als auch in Neuwied auf den Sprintstrecken 100 und 200 m unterwegs. Den besseren Tag über 100 m hatte er jedoch im Feld der Großen (U20) in Trier, wo er sich mit 11,62 s fürs Finale qualifizierte und dort mit 11,90 s Fünfter wurde. Über die 200 m war er deutlich schneller in Neuwied (U18) mit 23,76 s (4. Platz). Felix Bender sprintete über die 100 m auch schneller in Trier (12,10 s), jedoch reichte es für ihn weder in Trier noch in Neuwied für den Einzug ins Finale. Sowohl im Weitsprung (5,61 m, 3. Platz) als auch im Dreisprung (11,41 m, 2. Platz) hatte er seinen besseren Tag in der U18 in Neuwied.

 

Severin Frickel scheiterte sowohl in der U20 als auch in der Männerklasse bereits im Vorlauf über 100 m. Selbst die Zeiten waren fast identisch (11,77 s vs. 11,74 s). Neben ihm startete auch Gilo Macamo. Zwar qualifizierte er sich mit 11,06 s fürs Finale, verzichtete jedoch, da er sich zwischenzeitlich im Weitsprung (6,48 m, Rheinland-Meister) verletzt hatte und nur noch das Staffelquartett komplettieren wollte. Das tat er dann auch zusammen mit Jan Rabstein, Thomas Fischbach und Tom Große. Sie liefen zusammen auf den Silberrang mit 44,26 s nach eher mäßigen Wechseln. Einen weiteren Rheinland-Titel sicherte sich Tom Große über 110 m Hürden (15,92 s). Zudem wurde er Vizemeister mit dem Speer (50,96 m) und im Weitsprung (6,45 m). Der letzte Männerstarter war Jan Rabstein über 200 m (24,09 s).

 

In der U18 war neben Felix und Jeffrey noch Hendrik Schröders im Wurfbereich unterwegs. Sein bestes Ergebnis lieferte er mit 35,98 m mit dem Speer ab (8. Platz). Die gleiche Platzierung gelang ihm im Diskus mit 27,09 m. Die Kugel stieß er 10,36 m weit. Die gleichen Disziplinen durchlief Katja Lauer bei den Frauen. Ihr bestes Ergebnis ist auch im Speerwettbewerb zu finden. Mit 30,97 m wurde sie Dritte. Die Kugel landete im Bereich ihrer Möglichkeiten bei 9,54 m (8. Platz), der Diskus flatterte auf magere 25,65 m (5. Platz).

 

Für den absoluten Höhepunkt aus LG-Sicht sorgte Sophie-Anna Leyk. Während sie mit ihrem Hürdenergebnis noch haderte (16,40 s, 4. Platz), gelang ihr motiviert durch Weltklasse-Zehnkämpfer Kai Kazmirek eine persönliche Bestleistung mit übersprungenen 1,70 m im Hochsprung der Frauen. Natürlich bedeutete dies den Gewinn des Rheinland-Titels!